Unser Service für Euch:

  • Reitstunden auf dem eigenen Pferd (20€) oder Schulpferd (25€)
  • Ponyreiten/ Bambinireiten (10€)
  • Theoriestunden (20€)
  • Kombistunden 1,5h (Theorie, Bodenarbeit und Praxis verknüpft, 30€/35€)
  • Basiskurs Westernreiten: 10 Reitstunden, 5 Bodenarbeitsstunden, 5 Theoriestunden (300€)
  • Longieren und Bodenarbeit (20€)
  • Tages- und Wochenendkurse (Westernreiten für Anfänger, Fortgeschrittene und Umsteiger, Trailkurse, Jugendkurse, Westernwochenenden,...)
  • Beratung von Turniereinsteigern und Betreuung auf dem Turnier
  •            ... alles bei Euch vor Ort oder auf unserer Anlage!

Reining                                                                                      

Reining ist die Dressur im Westernreitstil. Reining bedeutet ein Pferd nicht nur zu lenken, sondern auch jede seiner Bewegungen zu kontrollieren. Ein gutes Reiningpferd sollte sich willig führen lassen und mit wenigen und kaum sichtbaren Hilfen zu kontrollieren sein. Die einzelnen Reiningelemente, schnelle und langsame Galoppzirkel, fliegende Galopp-Wechsel, Spins, Sliding Stops, Rollbacks und Rückwärtsrichten, werden zu Aufgaben (Pattern) zusammengefasst.

Es gibt verschiedene Reining-Pattern, deren einzelne Abschnitte in der festgelegten Reihenfolge geritten werden müssen. Außer dem Abzug von Fehlerpunkten bei schlecht ausgeführten Manövern gibt es Pluspunkte. Sie werden für Weichheit, Eleganz, Haltung, Schnelligkeit und die Art, verschiedene Manöver durchzuführen, gegeben. Die schnelle Folge der einzelnen oft rasanten Manöver erfordern ein sehr gut ausgebildetes und vor allem nervenstarkes Pferd.

Western Horsemanship                                              

Bei der Horsemanship stehen die Leistungen des Reiters im Vordergrund. Zur Bewertung kommen unter anderem die Hilfengebung und die Haltung des Reiters während der einzelnen Lektionen. Die verlangte Einzel-Aufgabe muss sehr exakt ausgeführt werden, was auch eine enorme Kontrolle des Pferdes voraussetzt.

Es sind keine spektakulären, dafür aber penibel nachzureitende Manöver, die verlangt werden. In der Kürze liegt die Würze. Die Einzelaufgabe geht zu 80 Prozent in die Wertung ein. Der zweite Teil, die Railwork, bei der alle oder die besten Reiter nach der Einzelaufgabe teilnehmen, fließt zu 20 Prozent in die Wertung ein. Optisch ist dieser zweite Teil eine Pleasure. Im Gegensatz zu einer Pleasure wird hier allerdings weiterhin vor allem das Können des Reiters. beurteilt.

Trail                                                

In dieser Geschicklichkeits-Prüfung müssen die Pferde mindestens sechs Boden-Hindernisse bewältigen. Das gute Trail-Pferd soll sich unerschrocken und überlegt jedem Hindernis nähern, es prüfen und dann bewältigen.

Beispiele für die Aufgaben:
Der Reiter muss ein Tor öffnen und so durchreiten, dass eine Herde imaginärer Rinder auch nicht die geringste Gelegenheit hätte, ebenfalls das offene Tor zu passieren.
Eine Brücke soll von dem Pferd vorsichtig, aber bereitwillig überquert werden.
Am Boden liegende Stangen, die man sich als Unterholz im Wald vorstellen kann, müssen ohne Berührung in den verschiedenen Gangarten überschritten werden.
Auch ein Rückwärtshindernis z.B. durch ein Stangen-L oder um Pylone gehört immer zu jedem Trailparcours.

Western Pleasure                                                    

Bereits der Name der Prüfung sagt alles: Es soll für den Reiter ein Vergnügen sein, das Pferd in den drei Grundgangarten am losen Zügel möglichst bequem und fließend vorzustellen. Die Pferde werden nach ihren Gangarten und nach ihrer Bereitschaft beurteilt, die unsichtbaren Hilfen des Reiters sofort zu befolgen, was die Prüfung für den Zuschauer sehr mühelos erscheinen lässt. Von den Reitern ist bei dieser "Materialprüfung" aber höchste Konzentration gefordert. Die Pferde sollen in ihrer jeweiligen natürlichen Selbsthaltung und damit in ihrem individuellen Tempo vorgestellt werden.

Ein gutes Pleasurepferd hat taktreine, flache, elastische Gänge und trägt sich auch ohne ständige Einwirkung des Reiters möglichst selbst. Da die Pferde individuell unterschiedliche Geschwindigkeiten besitzen, besonders im Trab und Galopp, darf in der Pleasure überholt werden. Die Pferde müssen ihr jeweiliges Tempo in den verschiedenen Gangarten konsequent beibehalten.

Weitere Disziplinen sind die Western Riding, Superhorse, Showmanship, Cutting, Working Cowhorse, Jungpferdeprüfungen und weitere Prüfungen, die sich an den Alltag und die Arbeit zur Zeit des Wilden Westens anlehnen.